Tirolmilch und die OÖ. Berglandmilch streben gemeinsame Zukunft an
Es sollen Synergien in den Bereichen der Produktion und Verwaltung genutzt werden.
Linz – Die oberösterreichische Berglandmilch mit der Zentrale in Wels und die Tirol Milch mit Hauptsitz in Innsbruck streben eine gemeinsame Zukunft an. Die Gespräche darüber seien weit fortgeschritten, teilte die Berglandmilch in einer Aussendung am Samstag mit. Man beabsichtige, selbstständig am Markt aufzutreten, aber man werde Synergien in den Bereichen Produktion und Verwaltung nutzen.
„Die Gespräche über eine gemeinsame Zukunft unserer beiden bäuerlichen Genossenschaften sind auf Vorstandsebene weit fortgeschritten“, erklärten die Obmänner von Berglandmilch und Tirol Milch, Anton Haimberger und Hans Schweiger, gemeinsam. Es gehe um die Absicherung der Einkommen der Milchlieferanten in einem immer internationaler werdenden Umfeld. Man werde dafür in Zukunft die ganzen Ressourcen auf die Marken Schärdinger, Tirol Milch, Lattella, Desserta und Jogurella legen.
Tirol Milch-Produkte werden aber auch in Zukunft einzigartig sein, betonten beide Unternehmensvertreter. Die Synergien des Zusammenschlusses sollen - nach positiver Generalversammlungsbeschlüsse und der Zustimmung der Kartellbehörde - allen 16.000 Milchbauern zugutekommen. (APA)











