Veterinärbehördliche Untersuchungsaktion Herbst 2016

Veterinärbehördliche Untersuchungsaktion Herbst 2016

Untersuchungen in den Tiroler Nutztierbeständen

Dabei werden von den beauftragten Untersuchungstierärzten und -tierärztinnen die Blutproben für das BVD-Jungtierfenster, die Blutproben für die stichprobenartigen Kontrollen auf Bang, Leukose und IBR/IPV, der Scrapie-Check in den Schaf-/Ziegenbetrieben mit Tieren aus „Scrapie-Staaten“ und die Tbc-Proben in den Tuberkulose-Überwachungsgebieten (sowie von Rindern, die in diesen Gebieten gealpt worden sind) durchgeführt.

BVD-Proben


In allen Rinderbetrieben, die bei der Tankmilchuntersuchung im Herbst 2015 und Frühjahr 2016 keine oder nicht freie Ergebnisse aufweisen, werden Blutproben für die Untersuchung des so genannten „Jungtierfensters“ entnommen (die Anzahl der beprobten Tiere beträgt 15% des Gesamtbestandes – mindestens jedoch 5 Tiere – mit einem Alter von 8 bis 36 Monaten). Kleinbetriebe mit weniger als fünf Rindern in dieser Alterskategorie werden heuer noch ausschließlich über die Ohrgewebsprobe überwacht.

Stichproben auf Bang, Leukose und IBR/IPV


In 154 Stichprobenbetrieben werden Blutproben zur Untersuchung auf Bang, Leukose und IBR/IPV entnommen. Bei den milchliefernden Betrieben wurde bereits im Frühjahr 2016 in 184 Stichprobenbetrieben eine Kontrolle über die Tankmilch durchgeführt, die durchgehend freie Ergebnisse erbracht hat.

Scrapie-Check in Betrieben mit Schafen bzw. Ziegen aus „Scrapie-Staaten“:
Schaf- und Ziegenbetriebe, die Tiere aus Staaten eingeführt haben, in denen in den letzten drei Jahren Scrapie festgestellt worden ist, sind von einem beauftragten Tierarzt einmal jährlich auf klinische Anzeichen der Scrapie zu untersuchen (Juckreiz, Muskelzittern, Bewegungsstörungen usw.). Davon betroffen sind Betriebe mit Tieren aus Italien (einschließlich Südtirol), Deutschland, Frankreich und den Niederlanden.

Untersuchungen auf Rindertuberkulose (Tbc) in den Überwachungsgebieten:
Dabei sind die Rinderbetriebe in fünf Gemeinden des Oberen Lechtales und in einer Gemeinde des Bezirkes Landeck zu untersuchen. Ebenso müssen auch alle Rinder getestet werden, die im Sommer 2016 in den bekannten Rotwild-Tbc-Risikogebieten (Verwallgebiet im Bezirk Landeck, Karwendelalmen im Bezirk Schwaz sowie insgesamt 6 Indikatoralmen in den Bezirken Kitzbühel, Kufstein und Lienz ) gealpt worden sind oder im Rahmen der Alpung Kontakt mit Rindern aus Deutschland hatten.

Untersuchungskosten


Die Kosten der Tbc-Untersuchungen werden vom Bund getragen.

Die Kosten des BSE-und Scrapie- Checks sowie der Laborkosten für die BVD-Proben und die Periodischen Untersuchungen werden aus Landesmitteln und Mitteln des Tierseuchenfonds finanziert.

Die Kosten für die Blutprobenentnahmen für die BVD-Proben gehen zu Lasten der Tierbesitzer (falls sie nicht – wie in ca. 80% der Tiroler Gemeinden üblich – von der Gemeinde übernommen werden).

Die Höhe der Blutprobenentnahmegebühr beträgt gleich wie in den Vorjahren:

Hofgebühr € 30,00 (exkl. 20 % MWSt.) und Stückgebühr je Blutprobe € 5,00 (exkl. 20 % MWSt.)

Die Durchführung dieser Untersuchungen ist für die Aufrechterhaltung des ausgezeichneten Gesundheitsstatus unserer landwirtschaftlichen Tierhaltungsbetriebe und damit zur Sicherstellung des Handels unverzichtbar.

Dr. Josef Kössler, Landesveterinärdirektor


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