OB Tirol

Original Braunvieh in Tirol

Im heutigen Braunviehzuchtgebiet dieses Landes war in den achtziger Jahren im Lechtal und Außerfern der Lechtaler Typus und in einem großen übrigen Gebiet der Oberinntaler Schlag anzutreffen.
Hier fand im Paznaun-  und Stanzertal eine starke Vermischung mit Rindern des Montafoner Schlages statt.
Der 18882 gegründete „Landes- Culturrath von Tirol“ brachte einen Aufschwung in die landwirtschaftliche Organisation. Bezirksgenossenschaften führten Stierprämierungen und Ausstellungen von weiblichen Tieren ein.
Das erste Zuchtstiergesetz aus dem Jahre 1876 wurde 1896 erneuert und gebot die sofortige Abschaffung nicht lizensierter  Stiere.
Bedeutsam war die Abfassung von Musterstatuten für Zuchtgenossenschaften, die 1894 von der Landesanstalt in Rotholz vorgelegt wurden. Die danach gegründeten Genossenschaften Mieming und Strengen waren die ersten Tiroler Viehzuchtvereine im heutigen Sinn. Im Jahre 1907 wurden der „Verband der Viehzuchtgenossenschaften im Oberinntal mit Sitz in Imst“ und der „Verband der Lechtaler Viehzuchtgenossenschaften“ gegründet.
Während sich im Nachbarland Vorarlberg das Braunvieh gegenüber den Grauviehschlägen längst durchgesetzt hatte, entbrannte in Tirol ein heftiger Kampf zwischen den Verfechtern des heimischen Oberinntaler Grauviehs und den Anhängern von Schweizer und Montafoner Vieh. Die vorgenannten beiden Verbände, die eng zusammenarbeiteten, entschieden sich schließlich für die Zucht des „Tiroler graubraunen Gebirgsviehs“.
Aus Vorarlberg wurden hauptsächlich weibliche Tiere, aus der Schweiz Stiere eingeführt und mit dem Landschlag aufgekreuzt. Graubraunes Vieh hatte gute Preise und drang rasch im westlichen Tirol vor.
Die Überführung in Braunvieh war zuerst im Stanzer-, Paznaun und Lechtal abgeschlossen; die Umschichtung im mittleren Oberinntal ging langsamer vor sich und dauerte bis nach dem ersten Weltkrieg an.
Im Unterinntal, wo Grauvieh nie vorhanden war, wurde Braunvieh zugeführt. Von 1906 bis 1914 schienen bei den Herdebuchaufnahmen 38 Stiere aus Vorarlberg und 42 aus der Schweiz auf, in den dreißiger Jahren überwogen die Einfuhren aus der Schweiz.
Seit dem zweiten Weltkrieg entstammen fast alle Stiere der Eigenzucht und es werden nur mehr wenige Tiere zur Blutauffrischung zugeführt.
Die Hauptstierzuchtgebiete des Stanzertales und Paznauns wurden von Schweizer Vieh freigehalten, um Zuchtstiere bodenständiger Prägung im übrigen Land einsetzen zu können, auch wurde bei Importen aus der Schweiz darauf geachtet, Vieh aus benachbarten Hochgebirgskantonen mit harter Aufzucht zu beziehen.
Im Jahre 1939 wurden die beiden Verbände im Oberinn- und Lechtal unter dem Namen „Tiroler Braunviehzuchtverband“ zusammengeschlossen.

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