OB Richtlinien

Richtlinien und Verpflichtungen für den Züchter

Anerkannter Zuchtbetrieb

Nur für anerkannte Zuchtbetriebe können Stammscheine und Bestätigungen ausgestellt werden. Für die Anerkennung als Zuchtbetrieb müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:

  • Mitgliedschaft beim örtlichen Viehzuchtverein: Die Mitgliedschaft beim Braunviehzuchtverband wird über die örtlichen Viehzuchtvereine organisiert.
  • Durchführung der Leistungsprüfung (= Mitgliedschaft beim LKV): Ohne Leistungsprüfung ist keine ordentliche Mitgliedschaft beim Braunviehzuchtverband mit Anerkennung als Zuchtbetrieb möglich! In Milchbetrieben ist daher die Milchleistungsprüfung, in Mutterkuhbetrieben die Fleischleistungsprüfung durchzuführen. 

Anpaarungsprogramm
Der Einsatz des Anpaarungsprogrammes - RDV- MATE verhindert eine zu enge Blutlinienführung. Alle Abstammungsdaten der weiblichen und männlichen Zuchtrinder werden erfaßt und der optimale Anpaarungspartner für die Besamung oder den Natursprung ermittelt.
Jeder Züchter erhält für seine paarungsfähigen Tiere Anpaarungsvorschläge.
Die Einhaltung der Vorschläge wird kontrolliert und ist Voraussetzung für die Prämienzahlung.

 

Selektion
Der Bestand an Original Tieren ist sehr gering. Daher ist es notwendig, alle Nachkommen aus den Anpaarungen in das Herdebuch aufzunehmen.Neuaufnahmen, bei denen die Abstammung nicht mehr nachvollzogen werden kann, werden nur nach einer positiven phänotypischen Beurteilung aufgenommen.Von allen männlichen Zuchttieren wird eine DNA-Karte angelegt.

 

Fremdgenanteil (aktuell)
Grundsätzlich gelten derzeit alle Braunviehtiere mit einem OBV- Blutanteil von mindestens 75% als förderungsfähig. Bis 2010 gilt ein Fremdgenanteil von 25% bei Kühen als prämienfähig. Ab 2010 muß der Fremdgenanteil auf 12,5 % und ab 2014 auf 6,25 % reduziert werden. Die Anträge für gefährdete Tierrassen werden von der AMA dem Vorarlberger Braunviehzuchtverband als Verantwortliche Organisation (VO) zur Kontrolle und Bestätigung vorgelegt. Seit 2007 erfolgt die Bestätigung online. Das heißt, die erfassten Anträge werden von der AMA ins Internet gestellt. Die VO ist dann verpflichtet die beantragten Tiere auf alle Bedingungen (Fremdgenanteil, Anpaarung usw.) zu überprüfen und die Tiere zu bestätigen oder abzulehnen.
Eine Nacherfassung, Änderung oder Ergänzung der Tierliste für Generhaltungsrassen muß immer über die AMA erfolgen. Die VO hat keine Zugriffe auf Daten- Änderungen und ist lediglich für die Bestätigungen der Tiere (Freigabe oder Ablehnung) zuständig!

 

HB Eintragung
Für alle Zuchttiere, die nicht Nachkommen bereits im Herdebuch eingetragener Zuchttiere sind, hat allein die verantwortliche Organisation das Recht, die Rassenzugehörigkeit „OBV“ im RDV einzutragen.Zuchttiere aus Import, die nicht den Kriterien entsprechen, werden in das normale Braunvieh Herdebuch eingetragen und sind nicht prämienfähig.

 

Samenlager
Geeignete Stiere werden in Wels oder in Birkenberg abgesamt und ein Samenlager angelegt. Auf die Linienvielfalt wird besonderer Wert gelegt.LeistungsprüfungAlle Zuchtbetriebe sind entweder der Milchleistungsprüfung oder der Fleischleistungsprüfung angeschlossen. Die Prüfungen werden von den Leistungskontrollstellen der Länder durchgeführt.

 

Belegungen
Die Stierhalter sind ebenfalls verpflichtet, sämtliche Belegungen mittels Sprungscheinheft (NEU) oder Sprungblock an den Zuchtverband zu senden. Die Sprungscheine müssen nur mehr für die notwendigen Zuchttiere (bei Geburtsmeldung an den Verband oder beim Zuchttier-Verkauf) ausgestellt werden.
Sprungscheinhefte sind beim Verband kostenlos erhältlich!

 

Ziel
An der österreichweiten Vermehrung des Original Braunviehs wird in Zusammenarbeit mit den Zuchtverbänden gearbeitet. Durch den Einsatz von „RDV- MATE“ und die Förderung als höchstgefährdete Tierrasse im Rahmen des ÖPUL Programmes soll das Original Braunvieh in seiner Einzigartigkeit erhalten werden.
Die einzelnen Braunvieh-Zuchtverbände in Österreich sind autorisiert, gemäß den Vorgaben der verantwortlichen Organisation die Stammscheine für die Förderung zu bestätigen.
Diese Autorisierung wird bei Nichteinhaltung der Vorgaben entzogen.

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