Geschichte Tiroler Braunvieh

Tiroler Braunviehzuchtverband - Geschichte

Vor mehr als 100 Jahren wurde in Tirol begonnen, organisiert Braunvieh zu züchten. Damals schon haben Bauern mit Weitblick erkannt, dass diese Rasse Zukunft hat und eine gute Basis für ihre landwirtschaftliche Produktion schaffen kann. Das Bewusstsein, dass große Chancen der Landwirtschaft in der gemeinsamen Qualitätsproduktion liegen, führte zur Gründung der ersten Genossenschaften. Mit der Gründung örtlicher Viehzuchtvereine im Jahre 1895 über die Gründung des "Verbandes der Viehzuchtgenossenschaften im Oberinntal" und des "Verbandes der Lechtaler Viehzuchtgenossenschaften" im Jahre 1907 bis zum Zusammenschluss dieser beiden zum Tiroler Braunviehzuchtverband im Jahre 1939 wurden von den zahlreichen Tierzuchtpionieren die Grundsteine für eine erfolgreiche Braunviehzucht gelegt. Trotz vieler Rückschläge im züchterischen als auch im agrarwirtschaftlichen Bereich ist es gelungen, die Stellung der Braunviehzucht in Tirol auszubauen und zu festigen. Bis heute ist der Tiroler Braunviehzuchtverband unabhängig und frei.

Das Braunvieh ist sowohl in den Gunstlagen im Inntal und den Seitentälern, als auch in den extremsten Bergbauerngebieten im Oberland und Außerfern verbreitet. Damit hat der Landwirt eine anpassungsfähige Rasse für alle Produktionsbedingungen in der Hand.

 Tiroler Braunviehzuchtverband

2014

 örtliche Viehzuchtvereine

       284

 Mitglieder

    2.095

 Herdebuchkühe

  15.510

 

 

Der Tiroler Braunviehzuchtverband zählt heute zu den mitgliederstärksten Rinderzuchtorganisationen in Österreich und hat sich die letzten Jahrzehnte zu einem modernen Dienstleisungsunternehmen entwickelt.

 

 

 

 

Tiroler Braunviehzuchtverband - Arbeitsschwerpunkte

  • Interessensvertretung der heimischen Braunviehzüchter
  • Betreuung der Mitgliedsbetriebe in Zucht-, Fütterungs- und Haltungsfragen
  • Durchführung des Zuchtprogrammes
  • Herdebuchführung
  • Stiermutterauswahl
  • Gezielte Paarung 
  • Teststierauswahl
  • Nachzuchtbewertungen - lineare Beschreibung aller Erstkingskühe
  • Organisation und Betreuung im Besamungsbereich
  • Organisation des Zuchtviehabsatzes: bei 18 Versteigerungen ca. 4.000 verkaufte Tiere
  • Organisation von Drittlandexporten
  • Organisation von Tierschauen: jährlich ca. 20 Tierschauen mit rund 3.500 prämierten Tieren
  • Erstellung von Mitgliederzeitschriften und diversen Publikationen